Durchdachte Lösungen - Konstruktionsprinzip

Herstellung und Material
AQUACEL-Fertigbäder werden auf speziell entwickelten Diagonalschalungen hergestellt. Diese ermöglichen es uns, die Bäder im Normalfall aus lediglich 3 Teilen herzustellen. Der Fugenanteil wird dadurch auf ein Minimum reduziert. Die einzelnen Teile werden durch ein spezielles Verfahren absolut kraftschlüssig miteinander verbunden. Dadurch entsteht ein extrem verwindungssteifer Kubus, der höchsten Belastungsanforderungen Stand hält. Unsere Fertigbäder bestehen aus einem hochwertigen, stahlarmierten Beton. Das Gesamtgewicht kann je nach statischen Anforderungen variiert werden (Leichtbeton, Normalbeton).Die komplette Herstellung erfolgt unter kontrollierten Bedingungen in unserem Werk Neuwied.

Konstruktion

Der Fertigbadfußboden wird in seiner Stärke der örtlichen Estrichhöhe angeglichen und als Einzelteil mit umlaufender seitlicher Aufkantung (Wanne) hergestellt. Eine absolute Wasserdichtigkeit wird garantiert. Gefälleausbildungen (als bodengleiche Duschwannen), wie z.B. in Kliniken und Altenheimen, sind nach individuellen Vorgaben möglich. Die Wandstärken der Bäder variieren ab 45 mm zzgl. Fliesenbelag ( ca. 8 mm) = 53 mm Gesamtstärke. Je nach Brand- und Schallschutzanforderungen sind auch andere Wandstärken bis ca. 150 mm möglich. Die Decke des Bades ist standardmäßig 60 mm stark und kann mit Flächengewichten bis zu 400 kg/m² belastet werden. Umlaufende Wandaufkantungen bis UK Geschossdecke sind möglich, wenn z.B. Rohrleitungen über die Baddecke geführt werden müssen (Kabel- und Medientrassen oder Klimaleitungen für Fan-Coil etc.).

Statik
Für die statische Beurteilung unserer Fertigbäder wird die DIN 1055 „Leichte Trennwände“ zu Grunde gelegt. Unter Einbeziehung der Baddecke ergibt sich ein durchschnittliches Wandgewicht von unter 100 kg/m². Somit ist, genau wie bei anderen leichten Ausbaukonstruktionen, kein besonderer Zuschlag zur Verkehrslast erforderlich.

Isolierung / Schallschutz

AQUACEL-Fertigbäder werden unabhängig von ihrer Einbausituation auf spezielle Gummi-Pyramidenlager aufgesetzt. Je nach Größe und Gesamtgewicht werden zwischen 4 und 6 Lagerpunkte gewählt. Der Hohlraum zwischen Rohdecke und Unterkante Badfußboden kann je nach Erfordernis mit einer zusätzlichen Mineralwolle bzw. Trittschalldämmplatte isoliert werden. In der Regel werden die Fertigbäder raumhoch hergestellt. Zwischen OK Baddecke und UK Geschossdecke wird ein Luftzwischenraum von 20 mm vorgesehen. Das vorgefertigte Bad hat keinerlei Kontakt zum Gebäude. Diese „Raum-in-Raum“-Konstruktion bringt gegenüber der konventionellen Bauweise schalltechnisch erhebliche Vorteile, da Körperschall im Fertigbad absorbiert wird und nicht durch anschließendes Mauerwerk oder Decken in den Nachbarraum übertragen werden kann.

Brandschutz

Je nach Erfordernis und Notwendigkeit kann durch Verstärkung unserer Wände die Feuerwiderstandsklasse nach DIN 4102 – F30 oder F90 erreicht werden. Die Be- und Entwässerungsverrohrungen wird dann – je nach Erfordernis – in metallischen Rohrleitungen ausgeführt. Weitere Kosteneinsparungen und Optimierungen lassen sich für Ihre Baumaßnahme in einem persönlichen Gespräch aufzeigen. Gerne arbeiten wir Ihnen einen Ausführungsvorschlag und ein Angebot - kostenlos und unverbindlich - für Ihr Projekt aus. Egal ob Brandschutz, Schallschutz oder Statik. Es gibt eine Lösung für alle Anforderungen - Rasselstein Raumsysteme.